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Tierheimgeschichten |
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Rocky ist seit 1 Jahr in seiner neuen Welt |
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"Wen der Himmel liebt, dem schickt er einen Freund“, besser könnte ich es nicht ausdrücken, schreibt uns Rocky’s neues Frauchen Hannele R. „Rocky (in Spanien Hugo) ist nun 4 Monate (seit dem 11.12.2009) bei mir und ich kann es mir ohne ihn nicht mehr vorstellen, er ist wirklich ein Geschenk Gottes. Seit Dezember 2009 geht Rocky mit seinem neuen Frauchen in die Hundeschule, damit er die
nötigen Kommandos beherrscht und sie ihn überall hin mitnehmen kann."

„Er spielt gerne mit Decken und bringt auch seine anderen Spielsachen wieder zu mir zurück“, schreibt sein Frauchen und schickt Bilder von einem frisierten Rocky.
Gerne bürsten ließ er sich am Anfang nicht und auch kleinere Wunden ließ er sich nicht gerne behandeln. „Streicheln lässt er sich allerdings gerne – je länger, desto besser“, so sein Frauchen und „wir haben uns Hilfe bei einer Hundetrainerin gesucht, damit auch die Fellpflege besser gelingt.“

„Rocky und ich machen jetzt schöne lange Spaziergänge, er ist einfach ein Traum von Hund, alle Mitmenschen sind begeistert von ihm. Er läuft auch jetzt schon ohne Leine, obwohl er lieber an der Leine ist, er hat halt noch vor vielem Angst. Ob es ein Traktor ist oder die Geräusche von einer Eisenbahn sind - alles was laut ist mag er halt nicht und möchte sofort an die Leine, große schwarze Hunde mag er gar nicht. Spielt aber gerne mit anderen Hunden und ist so richtig traurig, wenn die nicht wollen oder dürfen. Spielen mag er stundenlang, Ball - Stock bringen oder in der Wohnung nach seinen Spielsachen suchen. Er lässt sich mittlerweile auch immer besser kämmen und schneiden; wir üben abends indem ich ihn erst bürst und dann mit ihm spiele.
Es ist schön erleben zu dürfen, wie Rocky seine neue Welt erobert. Ob es in der Hundeschule, oder beim Gassi gehen oder einfach nur spielen ist. Auch will er immer" hoch" hinaus, ob Heuballen, Bänke oder Bäume. "

Nur leider hat er immer noch Angst vor allem was laut ist - Busse, Traktoren, Lastwagen, Bohrmaschinen. Laubsauger und würde dann am liebst in ein Mauseloch verschwinden.
"Wenn ich einen Wunsch frei habe, dann den, dass Rocky und immer zusammen bleiben können“, so der Wunsch von Rocky’s neuem Frauchen.

Wir wünschen den Beiden eine gute Zeit und weiterhin viel Geduld für ein erfolgreiches Miteinander!
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Ein neues zuhause für Menta |
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Mentas neue Familie schrieb uns:
nach dem Tot unserer geliebten Francy (Border-Husky-Mischung)
wollten wir unbedingt, dass ein neues Tier ein schönes zu Hause
bekommt und fanden nach umfangreicher Suche Anfang August unsere
kleine Menta bei Ihnen. Menta war wesentlich kleiner als das was
wir uns vorgestellt hatten, aber es war Liebe auf den ersten Blick.

In vielen Situationen konnte man Mentas Angst spüren.
Sie war wie ein kleines Baby mit schlechten Erfahrungen und braucht
sehr sehr viel Körpernähe.
Es war die richtige Entscheidung für beide Seiten! Menta ist
nun ein absolut verschmustes Mietglied der Familie geworden. Sie
spielt munter und voll Energie mit den bereits vorhandenen Katzen,
liebt es im Feld und auch im Garten zu toben. Ihr bester Freund
ist nun Max, ein Labrador-Männlein aus dem Freundeskreis welcher
manchmal bei Menta schlafen darf und sich dann trotz des starken
Größenunterschiedes super liebevoll mit Ihr beschäftigt.
Menta hat nun knapp 8 Kilo, ist aufgeweckt und hört prima auf
Ihr Frauchen.


Die Angst wieder allein gelassen zu werden ist im Haus kaum
noch vorhanden, aber wehe man macht das Auto zu, aber auch das wird
noch werden. So langsam scheint Sie sich doch sicher zu fühlen
und wir freuen uns Ihr das Gefühl zu vermitteln und würden
Sie nicht mehr hergeben.

Wir danken Frau Behrens für Ihren Einsatz, aber auch der Familie
Kefferpütz, welche Menta nach der Ankunft in Deutschland ein
Liebes zu Hause als Pflegefamilie gegeben hat.
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Großes Glück für
"Tapa Gisela" und "Sir Henri" |
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Als Ulrike Ruffer sich als Flugpatin
anbot, ahnte sie wahrscheinlich noch nicht,
dass ihre Katzenfamilie um 2 Mitglieder anwachsen sollte.

Ulrike besuchte Gisela zuhause und im Tierheim und war sehr beeindruckt,
sie schrieb uns:
„Ich kann jedem Tierfreund, der auf Teneriffa Urlaub macht
nur raten, ein paar Stunden einzuplanen, um das Tierheim vor Ort
anzuschauen. Mir hat es eine Menge gebracht. Allein zu sehen und
zu spüren sowie zu erleben, wie liebebedürftig all diese
Tiere dort sind, die soviel Schlechtes erlebt haben und sich dennoch
am Menschen orientieren. Sie machen auf sich aufmerksam indem sie
ihre Nasen durch die Gitterstäbe stecken, um sich kraulen zu
lassen oder hochspringen, weil sie aufgeregt sind. Andere bellen
und knurren, trauen sich kaum an das Gitter, keine Bösartigkeit,
nur Angst - sie haben so schlechte Erfahrungen gemacht!
Wir haben eine starke Gisela kennengelernt, die von morgens
bis abends für diese Geschöpfe kämpft und da ist;
sie privat zu erleben und die persönlichen Gespräche mit
ihr haben gut getan und viel von ihr gezeigt - sie ist eine unglaublich
facettenreiche Persönlichkeit!“
Ulrike ahnte, dass die dünne weiße Katzendame und der
kleine rote Kerl gerne
zukünftig von ihr bedient werden wollten. Das Schicksal hatte
ihnen ihre neue Dosenöffnerin geschickt und kurz danach flogen
sie in ihn neues Zuhause.

Sir Henri auf dem Balkon

Tapa mit Falco, einem der neuen Mitbewohner
Ulrike schrieb uns einige Tage nach der Ankunft:
„Unsere beiden Spanier entwickeln sich hier mehr als toll.
Unser weißes Flöckchen mit dem Knickschwanz fühlte
sich von der ersten Sekunde an zu Hause, Sir Henri brauchte was
länger, war ängstlicher, aber inzwischen ist er ein richtiger
Rabauke, aber auch noch ein Baby, er folgt mir auf Schritt und Tritt.
Als ich gestern im Garten war, wollte er mir unbedingt vom Balkon
aus folgen und der kleine Rüpel quetschte sich tatsächlich
durch eine winzige Lücke und landete auf der Markise über
der Terrasse, ich dachte nur, was tapst denn da oben rum, bis am
Ende der Markise das rote Köpfchen, begleitet von einem lauten
und langgezogenen MIAUUUUUUU zum Vorschein kam. Noch mal Glück
gehabt!
Am liebsten trinkt er aus dem Wasserhahn in der Küche, wenn
es nach ihm ging, könnte das Wasser den ganzen Tag lang laufen
und laufen und laufen .....

Tapa Gisela ist quirliger, setzt sich hier ganz schön
durch in der Meute und beansprucht stets den besten Platz im Bett
bei mir, egal, welcher das gerade ihrer Meinung nach ist ... Der
Futterneid hat auch bereits nachgelassen, das anfängliche Fauchen,
Kämpfen und knurren sowie der Einsatz der Pfoten hat bereits
zu 90 % nachgelassen, schließlich merken sie ja, dass hier
stets genug Futter und Näpfe zur Verfügung stehen.“


Aber nicht nur die beiden Samtpfoten hatten Glück. Ulrike
fand auch noch die neue Lebensgefährtin für ihre Schwiegermutter,
Neogrita, jetzt Susi saß ebenfalls im Tierheim Valle Colino.

Mit dem Air Berlin Flug nach Düsseldorf am 19. Juli 2009 wurde
sie mit zwei weiteren Glückspilzen von einer netten Flugpatin
mitgebracht. Was für eine Freude am Flughafen!

Der 11 Monate alte Schäferhundmischling Nico wurde von seiner
Familie aus Kiel
abgeholt.

Die dritte Reisende auf diesem Flug war Menta, eine reizende,
10 Monate alte Dackelmischlingshündin, die inzwischen schon
eine neue Familie in Krefeld gefunden hat.

Ulrike schrieb uns über Susi:
„Susi hat sich ganz gut einlebt, sie hat ein feines Körbchen
bekommen, was sie
sehr mag, aber auch die Wohnzimmercouch und der Schoß der
Schwiegermutter sind für sie inzwischen sehr beliebte Plätze.

Den Garten erkundet sie von Tag zu Tag mehr. Die kleine ängstliche
Maus wird noch eine ganze Weile brauchen, bis das Leben hier zur
Normalität für sie wird, aber sie macht sich gut und man
merkt ihr an, dass sie sich recht wohl fühlt. Trockenfutter
mag sie nicht so gerne, aber Nassfutter und eine Menge Leberwurst
haben es ihr angetan. Devil, unser großer Malinois-Mix und
sie haben sich gestern im Garten kennengelernt. Liebe auf den ersten
Blick kann ich da nur sagen! Er findet sie toll und sie himmelt
ihn an. Ein sehr lustiges Gespann die beiden. Er jung, groß
und wild, sie klein, noch recht zierlich, schüchtern, ängstlich.
Er merkt das wohl (er ist sowieso ein fantastischer Hund) und nimmt
sie unter seine Fittiche, zeigt ihr alles und animiert sie zum Spiel.
Susi mag allerdings die 3 Stufen von Terrasse zum Garten nicht,
noch müssen wir sie hoch und runter heben, aber mein Mann und
dessen Neffe arbeiten bereits an einer Art Hühnerleiter, also
einem Brett mit Querstreben, damit sie so frei rauf und runterlaufen
kann.
Devil versucht zwar, ihr zu zeigen, dass man gar keine Stufen,
sondern nur einen einzigen Sprung braucht, allerdings vergisst er
dabei irgendwie die Größen- und Kraftverhältnisse.“

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Ruben und die Familie Göris
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eine glückliche Zusammenführung |
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Es war Sonntag, der 1. Februar
2009 um 00:40 Uhr auf dem Flughafen Köln-Bonn. 2 fast 60 jährige,
Margret und Dieter Göris und Tochter Sandra, warteten voller
Spannung auf den gerade gelandeten Schäferhundmix aus Teneriffa.
Auf Ruben, so sollte das neue Familienmitglied heißen.

Das Foto auf der Homepage des Tierheim Valle Colino hatte es Ihnen
angetan.
Einige wenige Fragen wurden per Telefon zwischen Wegberg, der neuen
Heimatadresse von Ruben und Teneriffa ausgetauscht. Mit großer
Freude begegnete man sich auf dem Flughafen. Klar, zu diesem Zeitpunkt
war Mensch mehr als Hund erfreut. Die Strapazen des Fluges hinterließen
sicht- und riechbar ihre Spuren. Ruben schaffte es aus seinem Transportkäfig
gerade bis zur Straße vor dem Flughafen, dann löste er
sich, wie es so schön heißt. Die Fahrt in die ca. 90
km entfernte neue Heimat überwand er schlafend. „Zuhause“
angekommen sprang er mit einem Satz auf den Sessel. Deutlich für
Alle: Ich bin angekommen.

Kurze Verschnaufpause bei seinem
ersten „Stadtrundgang“
Zeitsprung. Heute schreiben wir Montag, den 11. Mai 2009, Ruben
ist ein gut gebildeter Halbstarker von 7 Monaten geworden. Die Grundschule
bei den Welpen hat er mit Erfolg geschafft, bei den Junghunden kann
er sich 2 mal in der Woche austoben. Von 10,5 kg im Februar hat
er sich auf heute 23 kg entwickelt. Frauchen und Herrchen haben
ihn in der Zwischenzeit an vieles Neue herangeführt. Zur Wasserratte
entwickelte er sich vor etwa 4 Wochen. Er folgte beim Spielen einem
Labrador in einen kleinen Bach. Seither spaziert er regelmäßig
durch diesen Bach.

Ruben ist ein sehr gelehriger Hund, hört auf´s Wort
(manchmal erst auf´s Zweite). Wird er von Mensch, Hund, Ente
oder Vogel abgelenkt, dann bedarf es auch schon einmal eines kräftigen
Pfiffes. Hier ist die Arbeit mir der Schleppleine in ersten Ansätzen
schon spürbar. Holt Herrchen beim morgendlichen Gassi gehen
die Brötchen, dann bleibt Ruben angeleint und ruhig vor der
Bäckerei sitzen. Auch Hunde sind bestechlich, was machen sie
nicht alles für ein gutes Leckerli.

Herrchen und Hund machen eine Pause
beim Waldspaziergang
Im Bereich seines Rudels freut er sich über jeden Neuankömmling.
Zum Glück schafft er die Klinke der Haustüre noch nicht,
er würde sonst jeden Gast persönlich begrüßen.
Halt ein freundlicher und menschenliebender Hund. In einigen Wochen
haben Frauchen und Herrchen das aber sicher auch im Griff.
Mit Socke, Labradormix, den Enkeln Nele und Niklas, spielt Ruben
gern, ausgiebig und wild. Nele mit 4 1⁄2 hat ihn voll im Griff.
„Ruben SITZ“ lautet das Kommando und Ruben sitzt. Dass
er immer noch versucht sie zu küssen empört Nele schon
sehr. Niklas regt sich immer zu recht auf, wenn Ruben ihm mal wieder
den Fußball wegnimmt um sich mit seinen Hammerzähnen
daran zu schaffen zu machen.
Ruben fährt leidenschaftlich gerne Auto. Herrchen nimmt ihn
oft mit zum Kunden. Im Sommer wird das nicht mehr immer möglich
sein.

Erstes Zusammentreffen mit Pferden
- Pferde und Hund zeigten keine Berührungsängste
Eines möchten wir unbedingt noch erwähnen. Unser Tierarzt,
der Ruben direkt nach der Ankunft bei uns gründlich untersucht
hat, stellte dem Tierheim ein sehr gutes Zeugnis aus. Alles medizinische
sei ordnungsgemäß gemacht und dokumentiert worden. Nicht
nur der gesundheitliche Zustand auch der allgemeine Zustand von
Ruben war top. Mit der Auswahl des Tierheimes und unseres Ruben
hätten wir alles richtig gemacht. Nicht nur vor diesem Hintergrund
möchten wir uns ausdrücklich bei den Beteiligten bedanken.
Ruben ist bei Göris nicht mehr wegzudenken. Umgekehrt ganz
sicher auch.
Margret und Dieter Göris |
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Rosis/Dollys erste Ferienreise
in die Provence |
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„Die Autofahrt in die Provence
hat Dolly ohne Probleme verkraftet: Sie fühlte sich im Heck
des Golfs sehr wohl und blieb auch eine Weile allein im Auto. Auch
ihre erste Hotelübernachtung ist gut verlaufen.

Unsere Ferienwohnung war geräumig und hatte einen großen
Balkon. Dolly konnte die frische Luft und die Sonne genießen,
aber nicht weglaufen. Wir unternahmen schöne Spaziergänge
und genossen unseren gemeinsamen Urlaub.
Wieder Zuhause besucht Dolly jetzt mit Frauchen eine Hundeschule,
um noch etwas mehr Disziplin zu lernen und mit anderen Hunden in
Kontakt zu kommen." |
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Rosis Reise von Teneriffa ins
Sauerland |
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Heute erhielten wir von Rosis
neuer Familie Post und Fotos Familie Zelczak aus dem Sauerland lernte
Rosi im Tierheim Iserlohn kennen.
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Liebes Tierheim Teneriffa-Team,
heute ist Rosi schon 3 Wochen bei uns und hört auf den
Namen Dolly. Während sie uns am Anfang auf Schritt und Tritt
verfolgte, ist sie schon wesentlich ruhiger geworden und liegt entspannt
auf dem Teppich im Wohnzimmer oder mitten in der Küche. Hauptsache
das Rudel ist zusammen.
Dolly ist anhänglich und fröhlich bis übermütig.
Und stubenrein. Bei unseren Spaziergängen im Schnee geht sie
gesittet an der Leine. Die Kommandos „Sitz“ und „komm
her“ beherrscht sie weitgehend. Bei der Auswahl eines Hundes
haben wir nicht so sehr auf Schönheit geachtet; vielmehr wollten
wir diesen armen Hund mit den traurigen Augen endlich aus dem Tierheimdasein
befreien und ihm ein gutes Zuhause geben. Jetzt ist wieder Leben
im Haus. Und Dolly scheint sich wohl zu fühlen.
Gleichzeitig soll Dolly unser Therapiehund sein, der uns zu
mehr Bewegung verhilft. Herr und Hund müssen abnehmen. Frauchen
hat so schon 1kg abgenommen und Dollys Geschirr musste auch schon
enger geschnallt werden.
Liebe Grüße aus dem schönen Sauerland
von Christel und Wolfgang Zelczak |
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Wie Manolo zu Pacho wurde |
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Als die Tierärzte Ines Leeuw und Ulrich
Severin zusammen mit der jungen Tierschützerin Carina Bercht
im Juli 2006 das Tierheim Valle Colino nach 5 Tagen wieder verließen
hatten sie nicht nur 144 Tiere kastriert und einige
wichtige Operationen durchgeführt , sondern gaben auch einigen
Hunden
die Chance auf ein neues Leben in Deutschland, indem sie selbst
Flugpaten wurden. Einen ausführlichen Bericht über diese
Kastrationsaktion finden Sie unter www.tieraerzte-pool.de.
Auch für Manolo, einen ca. 8-jährigen
großen Wuschel (Bobtail/ Riesenschnauzer?) änderte sich
an diesem Tag alles. Der aufgrund einer vom Vorbesitzer nicht behandelten
Ohrenentzündung fast taube Rüde hätte wegen seines
Alters auf Teneriffa nie mehr eine Chance auf Vermittlung gehabt.
Manolo kam zuerst einmal in die Pflegestelle von Tierarzt Thomas
Busch, Mitbegründer des Tierärzte Pools und Vorsitzender
des Fördervereins Arche Noah Kreta e.V. (www.archenoah-kreta.com).
Schon bald konnte Manolo vermittelt werden, wurde von seiner neuen
Besitzerin in „Baba“ umgetauft und alles war gut!? Leider
nicht, denn aufgrund neuer, für die Tierschützer nicht
vorhersehbarer Lebensumstände der Besitzerin wurde Baba wieder
abgegeben und kam erneut zu Thomas Busch. Gerade für einen
alten Hund ist das natürlich sehr traurig, aber manchmal meint
es das Schicksal auch gut und alles hat einen Sinn:
Als sich Cornelia K. im August 2007 entschied
Flugpatin für die Arche Noah Kreta zu werden und bei Thomas
Busch Flugboxen abholte, sah sie Baba. Die Familie suchte nach der
Trauerzeit um ihren verstorbenen Hund wieder ein neues Familienmitglied,
nahm Baba zu sich nach Hamburg und nannte ihn Pacho.

Sein neues Frauchen schrieb uns:
„Meine Befürchtungen, einem alten, fast tauben Hund
womöglich nichts mehr beibringen zu können, haben sich
als gegenstandslos erwiesen: Pacho ist ein so lieber Kerl und immer
in meiner Nähe, so dass man ihm gar nichts beibringen muss.
Er läuft nicht weg, passt immer auf, wohin man geht (nur an
der Straße kommt er vorsichtshalber an die Leine), aber sonst
läuft er frei. Er hat inzwischen auch die Befreiung von der
Anleinpflicht (Hamburger Hundeverordnung) geschafft, so dass er
sogar ganz offiziell ohne Leine unterwegs sein darf. Pacho ist zu
allem und jedem freundlich, er liebt andere Hunde, mit denen er
herumtobt und hat auch schnell gelernt, dass andere Hundebesitzer
meist Leckerlis in ihren Taschen haben, die er sich gerne schmecken
lässt. Zu Hause klaut er nichts vom Tisch!, bellt nicht, bleibt
auch mal allein wenn's sein muss, macht nichts kaputt und im Büro
bei der Arbeit liegt er meist brav zusammen mit zwei anderen kleinen
Hündchen eines Mitarbeiters auf seiner Decke neben meinem Schreibtisch
- er legt also stets ein absolut perfektes Verhalten an den Tag.
So einen Hund kannte ich bis jetzt noch
nicht! Außerdem wird Pacho von Woche zu Woche hübscher:
Er hat ein glänzendes, ganz weiches Fell und ist auch nicht
mehr so dünn. Auch die Ohrenentzündung ist nach regelmäßigen
Ohrenspülungen und Ohrensalbe fast verschwunden und er hat
keine Schmerzen mehr.“
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Wir wünschen
Pacho und seiner neuen Familie alles Gute! |
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„...Von hier aus ermutige ich die
Behörden der vier Gemeinden, dass sie
das Tierheim und den Tierverein selbst mitfinanzieren und nicht
einfach mit verschränkten Armen zusehen, sondern dass sie die
Sache anzeigen. Die Gerechtigkeit ist zwar langsam, aber am Ende
kommt sie doch..."
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Pudel
- wohl?
Tambor – in diesem Zustand wurde
er aus einer Familie abgeholt.
Tambor (rechts) einen Tag später:
Ein wunderschöner Pudel kommt nach der Schur zum Vorschein.
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Podencos gerettet!

In der Falle: Podencos vor einer Steilhangküste
gefangen
Dramatische Rettungsaktion: Von Touristen bekamen
wir einen Anruf, sie hätten vor einer Steilhangküste zwei
Podencos gefunden, die völlig von der Außenwelt abgeschlossen
waren. Die Polizei rührte sich nicht, denn es war Dreikönigstag,
ein hoher Feiertag in Spanien. Natürlich wollten wir die Hunde
nicht einfach so aufgeben und sprachen schließlich mit dem
Gouverneur. Erst dann bekamen wir Hilfe von netten Feuerwehrmännern,
die sich abseilten und die eingeschlossenen Podencos in einem Korb
hochzogen. Im Tierheim wurden sie medizinisch versorgt und leben
heute bei ihren neuen Familien in Deutschland.
Vielen Dank an Carlos
und Esteban!
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Kastrationsaktionen

Hündin Laika auf dem OP-Tisch: Katrationen
sind dringend notwendig um die Welpenflut einzudämmen und damit
die Situation der Tiere auf Teneriffa zu verbessern

Nach gut verlaufener OP wird Laika in
eine Decke gewickelt und kann langsam wieder aufwachen

Die Hündin mit ihrem besten Kumpel
Bandito im Auslauf, bewahrt vor der oft gefährlichen Futtersuche
auf der Straße. Leider hat Laika Rachitis; ihre Vorderbeine
sind durch Ernährungsmängel in ihrer ersten Entwicklungsphase
fehlgestellt.
Diese Fehlstellung ist in Laikas Alter
operativ nicht mehr zu korrigieren. Laika wird nach Deutschland
kommen. Auf Teneriffa hätte sie keine Chance auf eine Vermittlung,
doch durch ihre Vorstellung bei der WDR-Sendung „Tiere suchen
ein Zuhause" konnte Laika mittlerweile ein neues Heim finden.
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Ps.: Sie können uns helfen! Beenden Sie Ihre
Ferien mit einer guten Tat und werden Sie Flugpate!
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